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Gemeinsam für Burg

Im Jahr 1989 entstand die Keimzelle für die Bürgerbewegung „ Gemeinsam für Burg“ wohl im Linienbus von Burg nach Cottbus. Ab Sommer, aber vielleicht auch schon etwas früher, wurde wie überall in der DDR über die untragbaren Verhältnisse in der Wirtschaft, der Politik und besonders über die fehlende Reisefreiheit diskutiert. An diesen Diskussionen waren eigentlich auf der Fahrt zur Arbeit immer beteiligt: Manfred Ragotzky, Edelbert Jakubik, Manfred Neumann, Peter Berger, Jürgen Reschke und andere wechselnde Diskutanten. Auf Initiative von Manfred Ragotzky trafen wir uns dann wöchentlich in der Gaststätte Kolonieschänke.

Bei diesen Zusammenkünften wurde die Lage in der DDR besprochen.Es gab täglich Neues. Die Demonstrationen in Leipzig, Dresden, Berlin und ab September 89 auch in Cottbus waren Gegenstand.

Ohne Vollständigkeit zu garantieren, denn wir haben ja keine Protokolle geführt, waren die aktivsten Teilnehmer: Manfred und Bernd Ragotzky, Manfred Duschka, Jürgen Reschke, Wolfgang Jakubik, Arno Ballaschk, Edelbert Jakubik, Dr. Jochen Piezonka, Gerhard Neumann, Dr. Hartmut Jakob, Dieter Schmiedel, Peter Berger, Horst Thomas, Günter Zöllner, Gudrun Dossow, Fritz Buchan, Manfred Neumann, Katrin Blume, Gerhard Paucker, Lydia und Siegbert Budischin, Heiderose Krafczyk, Andreas Plotzky.

Nach der Volkskammerwahl im März 1990 machten wir uns gemeinsam Gedanken, wie es in Burg weitergehen sollte. Der Aktivposten war immer Manfred Ragotzky. Er organisierte die Eintragung ins Vereinsregister und war unser erster und langjähriger Vorsitzender. Wir organisierten Bürgerversammlungen, formulierten unsere Ziele (siehe beiliegendes Wahlprogramm) und diskutierten mit den Bürgern.

Bei der Kommunalwahl am 06.05.1990, der ersten wirklich freien Kommunalwahl, erhielten wir 51% der Stimmen und waren mit Abstand stärkste Kraft in der Gemeindevertretung. Die ersten Gemeindevertreter von GFB waren:

Manfred Ragotzky, Bernd Ragotzky, Dr. Jacob, Manfred Duschka, Manfred Neumann, Günter Zöllner, Jürgen Reschke, Wolfgang Jakubik, Andreas Plotzky.

Nach der Kommunalverfassung vom 17.05.1990 durfte die stärkste Fraktion den hauptamtlichen Bürgermeister stellen - damit, dass uns diese Aufgabe zufiel, hatte keiner gerechnet.

Wir standen alle in Lohn und Brot. Nach dem misslungenen Versuch, einen nicht zur GV gehörenden Cottbusser Bauingenieur zu etablieren, hieß der neue Bürgermeister plötzlich Manfred Neumann.

Für mich waren die Jahre bis Ende 1993 die aufregendsten und arbeitsreichsten meines Lebe                                     Manfred Neumann      

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

Gemeinsam für Burg  | info@gemeinsam-fuer-burg.de